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Nena

Richard Sapper

2026
Nena Armchairs
Nena Armchairs 1

Description

B&B Italia presents the reissue of Nena, the folding armchair designed by Richard Sapper in 1984 and reissued in 2026, is a project that exemplifies lightness, strength, and flexibility. A central figure in international design in the late twentieth century, Sapper built his research around technically complex problems, creating objects that have become part of design history and garnering numerous awards, including the Compasso d’Oro Lifetime Achievement Award in 2014. In this journey, Nena occupies a particularly significant position because it condenses into a simple, mobile form the same tension between technical invention, everyday use, and a precise construction that made Sapper’s work so influential and still relevant today. The result of advanced experimental research on materials, Nena introduces a tubular aluminium frame into the seat: a choice that lends the object mechanical solidity and elasticity. The project is completed by the lightweight backrest and seat, the cushion upholstered in fabric or leather and the articulated joints in die-cast aluminium, which allow Nena to fold elegantly, confirming even today the radical modernity of Sapper’s vision.

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Concept
Technical information

Gestell
Aluminiumguss und gezogener Aluminium

Sitz- und Rückwandpaneel
Paneel aus Schichtholz

Füllung
geformtes Polyurethan und Polyesterfaser

Gleiter
Material thermoplastisch

Bezug
Stoff oder Leder

Dimensions & Download

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Colors & Finishes


Designer

Richard Sapper

Richard Sapper wurde 1932 geboren. Nach einem Studium der Philosophie, Anatomie und Ingenieurwissenschaften schloss er sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität München ab. Seine Designkarriere begann er in der Designabteilung von Mercedes-Benz in Stuttgart, bevor er nach Mailand wechselte. Dort arbeitete er zunächst für den Architekten Gio Ponti und anschließend in der Designabteilung von La Rinascente, einem Warenhaus, das damals für seine innovative Kreativität bekannt war. 1959 machte sich Sapper selbstständig und entwarf Radios für Telefunken und Uhren für Lorenz. Anfang der 1960er-Jahre begann Sapper die Zusammenarbeit mit dem italienischen Architekten Marco Zanuso, eine Partnerschaft, die viele Jahre andauern sollte. Gemeinsam berieten sie das italienische Elektronikunternehmen Brionvega bei der Entwicklung einer Reihe von Fernseh- und Radiogeräten. 1968 organisierte Sapper zusammen mit Pio Manzù und William Lansing Plumb eine Ausstellung über die Grenzen der Technologie für die Triennale XIV. In den 1970er Jahren war Sapper als Berater an der Entwicklung experimenteller Automobile für FIAT und pneumatischer Strukturen für Pirelli beteiligt. Er entwickelte das Konzept für ein Auto mit flexibler Membran zur Reduzierung der Aufprallenergie. Gemeinsam mit Marco Zanuso entwarf er eine transportable Wohneinheit für die Ausstellung „Italien, die neue Wohnlandschaft“ 1972 im Museum of Modern Art in New York. Im selben Jahr gründete Sapper mit der italienischen Architektin Gae Aulenti eine Studiengruppe, um neue Verkehrssysteme zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens in Stadtzentren zu erforschen – ein Thema, das er 1979 für eine Ausstellung auf der Triennale XVI weiterentwickelte. Ab 1980 arbeitete Sapper als leitender Industriedesigner für IBM und später für Lenovo und verantwortete das Design der PCs des Unternehmens weltweit. Er entwarf 1992 das Design des ersten ThinkPad-Laptops sowie die zahlreichen nachfolgenden Modelle. Sappers Hauptaugenmerk in seiner Designarbeit lag stets auf technisch komplexen Problemen. Er hat eine breite Produktpalette entwickelt und gestaltet, von Schiffen und Automobilen über Computer und Elektronik bis hin zu Möbeln und Küchengeräten. Zu seinen bekanntesten Entwürfen zählen unter anderem der Fernseher Algol (1964) und das Radio TS 502 (1965) für Brionvega, das Telefon Grillo für Siemens (1965), die Lampe Tizio für Artemide (1972), die Microsplit-Stoppuhren für Heuer (1976), die Espressomaschine 9090 (1978) und der Wasserkocher 9091 (1983) für Alessi, der Klappsessel Nena für B&B Italia (1984), die ThinkPad-Laptop-Serie für IBM und Lenovo (ab 1992), der SapperChair (1979) und die Monitor Arm Collections (2010) für Knoll, das faltbare Zoombike für Elettromontaggi (2000) und der stapelbare Stuhl Tosca für Magis (2007). Viele dieser Produkte werden auch heute noch hergestellt. Richard Sapper engagierte sich zeitlebens stark in der akademischen Welt und lehrte an der Yale University, der Hochschule für Angewandte Kunst Wien, der Kunstakademie Stuttgart, der Domus Academy in Mailand, der Central Academy for Art and Design in Peking, der Universität Buenos Aires und dem Royal College of Art in London. Zudem hielt er Vorlesungen an Universitäten weltweit. Richard Sapper wurde für seine Produkte vielfach ausgezeichnet, und seine Entwürfe sind in den ständigen Sammlungen zahlreicher Museen international vertreten. Seit 1988 ist er Ehrenmitglied der Royal Society of Arts und seit 2001 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. 1992 erhielt Sapper den Lucky Strike Award der Raymond Loewy Foundation für sein Designwerk. Der Rat für Formgebung verlieh ihm 2009 einen Preis für sein Lebenswerk, und 2010 erhielt er die Ehrendoktorwürde der University of North Carolina. 2012 wurde Sapper vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz des Verdienstordens ausgezeichnet. 2014 erhielt er den Compasso d’Oro Lifetime Achievement Award der Industrial Design Association. Richard Sapper starb am 31. Dezember 2015 in Mailand.

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