Zaha Hadid

 

Zaha Hadid ist eine Architektin, die gerne die Grenzen von Architektur und Urbanistik herausfordert. In ihren Arbeiten experimentiert sie mit neuen Raumkonzepten, wobei sie bestehende urbane Schauplätze intensiviert, auf der Suche nach einer visionären Ästhetik, die alle Anwendungsbereiche umfasst, von der Urbanistik bis zum Produktdesign, von der Innenarchitektur bis zur Inneneinrichtung. Sie ist vor allem für die Kreativität ihrer Werke bekannt (die Vitra Feuerwehrstation, Land Formation-One, die Skisprungschanze in Bergisel, das Strassenbahnterminal in Strassburg, das Rosenthal Centre for Contemporary Art in Cincinnati, die Bmw-Zentrale in Leipzig, die Inneneinrichtung des Hotels Puerta America in Madrid, die Erweiterung des Ordrupgaard Museum in Kopenhagen und das Wissenschaftsmuseum „Phaeno“ in Wolfsburg) und konzentriert sich hauptsächlich auf die Tätigkeiten der Planung, Lehre und Forschung. Hadid begann 1972 ihr Architekturstudium an der Architectural Association, das sie 1977 mit einem Diplom abschloss. Anschliessend wurde sie Mitglied des Office for Metropolitan Architecture (Oma), unterrichtete mit ihren Kollegen des Oma Rem Koolhaas und Elia Zenghelis an der Architektur-Association und führte später bis 1987 ihren eigenen Kurs an der Aa weiter. Seitdem hat sie den Kenzo Tange gewidmeten Lehrstuhl an der Graduate School of Design der Harvard University inne; sie erhielt den Sullivan-Lehrstuhl an der Illinois Universität, Schule von Architektur in Chicago und war Gastprofessorin an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, an der Knolton Schule von Architektur in Ohio und am Masters Studio der Columbia Universität in New York. Ausserdem ist sie Ehrenmitglied der American Academy of Arts and letters, akademisches Mitglied des American Institute of Architecture und bekam 2002 den Titel eines Commander of the British Empire verliehen.

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